gekocht

Samstag, 17. Oktober 2015

Salatsoße

Ich esse sehr gerne Salat - wenn die Soße gut schmeckt.
Am besten schmeckt sie natürlich selbstgemacht. ;)

Meine Tricks dabei sind:
Balsamico-Essig mit Geschmacksnote verfeiern: Marmelade dazu geben, den Balsamico mit Saft verlängern - Apfel- oder Orangensaft eignen sich gut dazu.
Öl ersetze ich zur Hälfte mit Milch - das spart Kalorien und erhöht gleichzeitig die Sämigkeit der Soße. Öl und Essig trennen sich nicht so schnell, weil Milch ja bereits eine Emulsion ist.
Frische Kräuter dazu. Sonst nur Salz, Pfeffer, etwas Knoblauchpulver, Zwiebelwürfel oder Zwiebelpulver.

An Kräutern nehme ich gerne Schnittlauch, Petersilie, Zitronenmelisse. Aber auch frischen Rosmarin kann man in kleine Stücke hacken und dazu geben.

Mit diesen einfachen Zutaten ist es ein leichtes, immer wieder neu interessante und wohlschmeckende Salatsoßen zuzubereiten.

Samstag, 30. Juni 2012

Hefeschnecken mit Räucherlachs (schnelles Rezept)

Ich hatte dieser Tage Räucherlachsreste und eine Idee, was ich damit tun könnte.
Es war so lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten will. Vor allem geht es total schnell und einfach.

1 Packung Pizzateig (aus dem Discounter... - die beigepackte Tomatenmischung kann man gut in Hackfleischsoße tun)
1 Becher Schmand
etwas geriebener Käse (z.B. Emmentaler)
Räucherlachs (Menge nach Belieben)
Pfeffer, Salz


Den Pizzateig noch etwas ausrollen, ca. 3/4 - 1 Becher Schmand darauf verteilen und mit Räucherlachs belegen. Leicht pfeffern, nur sehr wenig salzen.
Einrollen, Scheiben abschneiden (ist etwas matschig durch den Schmand, aber dafür werden die Schnecken nicht trocken beim backen), auf ein Backblech (Backpapier) legen und bei 180 - 200°C etwa 15 - 20 Min. backen.


Alternative Füllung ist

200 g Speckwürfel
1 Zwiebel klein würfeln
zusammen andünsten, abkühlen lassen
½ - ¾ Becher Crème fraîche
Pfeffer, Salz
½ Esslöffel Petersilie oder Schnittlauch
miteinander verrühren


und wer den Teig lieber selber macht:

500 g Mehl
¾ Hefewürfel
125 g Butter
¼ l Milch
½ - 1 Teelöffel Salz

Die Zutaten zusammenrühren ohne Vorteig, gehen lassen bis das Volumen sich verdoppelt hat. Ausrollen und wie oben beschrieben weiterarbeiten.

Eine leichte Mahlzeit, sehr angenehm grad bei diesem Wetter. Da man die Schnecken sehr gut kalt essen kann.

Man kann die fertigen Schnecken übrigens sehr gut einfrieren (mit der Schinkenfüllung schon mehrfach probiert, die Lachsschnecken waren zu schnell alle, da fehlt mir die Erfahrung) um schnell und unkompliziert eine kleine Leckerei zu haben, wenn z.B. überraschend Besuch kommt.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Geschnetzeltes von Entenbrust

Wir wollten etwas Besonderes essen an Heiligabend, Geflügel am Besten - und doch nicht ewig in der Küche stehen.
Im Radio hatte ich dieser Tage von Entenbrustgeschnetzeltem gehört und so kam ich auf den Gedanken, das für die Familie zu kochen.
Das Rezept aus dem Radio hatte ich nicht behalten. Also habe ich im Internet gesucht. Und wieder einmal aus mehreren Rezepten das zusammengeschmissen, was mir (und dem familiären Gaumen) am meisten zusagte.

Entenbrustgeschnetzeltes


2 Entenbrüste á ca. 350 g
enthäuten, mit
Orangenpfeffer würzen und kross anbraten,
salzen und mit
1 Möhre und
1 Zwiebel sowie
ca. 1/4 l Wasser
im Schnellkochtopf für 25 Min. kochen lassen.
Dies ergab den Fond für die Soße.

2 kleine rote Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden,
1 Handvoll Trockenpflaumen (ohne Kern) halbieren,
1 Knoblauchzehe schälen und stifteln,
von einem daumendicken Stück ca. 2 cm Ingwer abschneiden und fein würfeln.

Das Fleisch der Entenbrust in schmale (ca. 1/2 cm) Streifen schneiden,
das Fett vom Entenfond abschöpfen, die Fleischstücke darin anbraten, mit Orangenpfeffer und Salz würzen. Wenn das Fleisch von allen Seiten angebraten ist, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Pflaumen zusammen in der Pfanne anbraten, mit
1cl Cognac ablöschen
100 ml Orangensaft dazu geben
mit Entenfond und
100 ml Sahne auffüllen.
Leicht köcheln lassen. Evtl. mit etwas
Speisestärke binden.
Das Fleisch wieder dazugeben.

Evtl. noch etwas abschmecken mit Orangenpfeffer und Salz.

Nebenher hatte ich Reis gekocht.

Dazu gab es Feldsalat (Acker- oder Pflücksalat oder Nüsschen) mit Granatapfeldressing.

Dafür habe ich einen Granatapfel entkernt,
2 Eßl. Fruchtsaft mit
2 Eßl. Granatapfelessig vermischt, mit
Salz, Pfeffer aus der Mühle und Zucker abgeschmeckt und mit
1/2 -1 Eßl. Milch vermischt.
Milch dient hierbei als Emulgator und unterstützt die Vermischung von Essig und Öl, sie sollte hier sparsam verwendet werden, sonst wird die kräftig rote Farbe des Granatapfelsaftes trüb und - im wahrsten Wortsinn - milchig.
Dann 2 Eßl. Rapsöl dazu und gut mit einer Gabel aufgeschlagen. Ggf. noch einmal abschmecken.
Das Dressing über den geputzten Feldsalat geben und einige Granatapfelbeeren darüber streuen.

Ein halbtrockener Dornfelder rundete das Menü ab.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit! :)

Sonntag, 19. Juni 2011

Zucchini-Hackfleisch-Auflauf mit Feta

500 g gem. Hackfleisch mit
1 gewürfelten Zwiebel
1 gehacktem Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Oregano würzen
in Olivenöl anbraten, bis es leicht gebräunt ist.
Aus der Pfanne nehmen.

6 kleine Kartoffeln schälen und in recht dünne Scheiben (ca. 3-4 mm dick) schneiden, leicht! salzen und in der Pfanne anbraten.

In eine große Auflaufform etwas von 200ml Sahne auf den Boden gießen, die Kartoffeln aus der Pfanne dort hinein schichten.
Das Hackfleisch darauf verteilen.

2 mittelgroße Zucchini waschen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, in der Pfanne anbraten, dass sie leicht gebräunt sind.

Währenddessen 200 g Feta über das Hackfleisch zerkrümeln.

Die Zucchinischeiben darauf verteilen.

Aus dem Rest der Sahne, etwas Milch, Tomatenmark, Oregano, italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer (evtl. Aromat, wer mag) eine Soße rühren, evtl. 1 Ei darunter geben, über den Auflauf gießen.

Mit geriebenem Käse (z.B. Gratinkäse, Emmentaler oder Mozarella) bestreuen.

Bei 150°C ca. 40 Min. im Backofen überbacken.

Dazu schmeckt z.B. noch ein Knoblauchdip aus Quark, Joghurt, Knoblauch, Salz und Pfeffer.

Tipp: Statt Sahne 1 Pck. Sauce Hollandaise verwenden, mit Milch verlängern und wie oben angegeben würzen. Mit Milch gestreckte Hollandaise auch als Grundlage für die Auflaufform verwenden.

Samstag, 25. Dezember 2010

Leckeres Weihnachtsessen

Meine Tochter hatte die Idee, in diesem Jahr einen Schweinebraten mit Kruste zu Weihnachten zu essen. Was soll ich sagen? Ihre Idee war klasse!
Beim Metzger hatte ich 1,5 kg Schwartenbraten bestellt, die Schwarte sollte schon eingeschnitten werden. Das war nicht so optimal gemacht, ich musste noch nacharbeiten. Aber sonst war das Fleisch von sehr guter Qualität, ist nur sehr wenig geschrumpft beim Braten und war zart und saftig, von gutem Geschmack.

Die Zubereitung habe ich verschiedenen Rezepten von chefkoch.de entnommen und letztlich dann daraus meine Vorgehensweise zusammengefügt.

Die Kruste habe ich zunächst gewässert, dazu den Braten "auf dem Kopf" in Wasser gestellt für ca. 1,5 Std. (länger hatte ich nicht Zeit). Danach von allen Seiten abgetrocknet und gut gepfeffert und gesalzen, die Schwarte nur gesalzen.
Im Bräter Öl erhitzt und den Braten, bis auf die Schwartenseite, gut angebraten - wobei mir das etwas mißglückt ist. Im Endeffekt machte das aber nichts aus.

3 Möhren, geschält, auf ca. 2 cm dick geschnitten und
3 Zwiebeln, geschält und geviertelt,
2 Knoblauchzehen, geschält,
sowie eine Scheibe Bauchspeck in ca. 2 cm dicken Streifen gab ich zum Braten dazu,
dann ca. 1/4 l heißes Wasser und
eine Tüte Bratensoße für Schweinebraten,
den Deckel auf den Emailebräter - dann ab damit in den auf 220 °C vorgeheizten Backofen.

Nach 1 Std. habe ich den Deckel entfernt, den Braten mit der Soße übergossen und etwas Flüssigkeit nachgefüllt, die Temperatur habe ich auf 180°C zurückgestellt.
Eine halbe Stunde später erneutes Übergießen und Auffüllen der Flüssigkeit, die Kruste begann braun zu werden und es roch schon sehr lecker.

Zwischenzeitlich habe ich Kartoffeln aufgesetzt und gemischtes Gemüse zubereitet.

Nach insgesamt fast 2 Std. Garzeit gab ich den Braten mit den Bauchspeckstreifen in den Deckel des Bräters und stellte ihn dicht unter die Oberhitze zurück in den Ofen, ohne weitere Flüssigkeit.

Einen Teil des Gemüses pürrierte ich durch ein Sieb zur Soße, diese wurde etwas angedickt mit Soßenbinder und mit Creme fraiche verfeinert. Den Bratensatz aus dem Bräter habe ich mit heißem Wasser gelöst und ebenfalls zur Soße gegeben.

Als die Kruste komplett Blasen geworfen hatte (nach ca. 10 Min.) kam der Braten aus dem Ofen, musste einige Minuten ruhen, danach wurde er aufgeschnitten - mhmmmmm. Absolut lecker, zart, saftig, genau richtig gewürzt und die Kruste von herrlich krosser Konsistenz.

Schon lange hab ich nicht so einen feinen Schweinebraten gegessen. Deshalb muss ich die Vorgehensweise gleich hier festhalten, damit ich es bei Gelegenheit nachkochen kann.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Stöckchen

Nicht erst heute beim Kochen gedacht: Ich brauche viele Gewürze. Nur mit Salz, Pfeffer, Parikapulver käme ich nicht aus.
Mein Gewürzschrank ist sehr voll.
Bevor ich schreibe, was alles darin ist, interessiert mich, was in anderen Gewürzschränken oder -regalen zu finden ist.
Wer mag es verraten?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Sommerzeit - Zucchinizeit

Im Sommer essen wir (ok, alle außer unser Sohn) gerne Zucchini - in allen erdenklichen Variationen: gegrillt (seeeehr lecker!), als Salat (mit Tomaten z.B.), gefüllt (mit Hackfleisch), im Auflauf (mit Kartoffeln und Hack), als Suppe, oder - wie heute - als ein Hauptbestandteil in einer Gemüse-Hack-Pfanne (auch bei chin. Gerichten gehört sie meist zu den verwendeten Gemüsesorten).

Heute also Gemüse-Hack-Pfanne

500 g gem. Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 gelbe Paprika
2 Zucchini (mittelgroß)
5 kl Kartoffeln
1 Fleischtomate
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
Instantbrühe
Paprikapulver
Oregano, Petersilie

Das Hackfleisch in etwas Olivenöl anbraten, so dass lauter Krümel entstehen,
die Zwiebel und den Knoblauch schälen, würfeln und mit anbraten,
Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden,
Paprika und Zucchini waschen,
Paprika in kleine Streifen schneiden,
Kartoffeln und Paprika mit in die Pfanne geben,
Zucchini der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm breit), in die Pfanne geben.
Die Tomate waschen und in schmale Spalten schneiden, diese evtl. noch halbieren und zugeben.
Etwa 1 - 2 Eßl. Instantbrühe überstreuen, 1/4 Liter Wasser zugießen,
Oregano und Petersilie (getrocknet - frische Kräuter erst zum Schluß verwenden) überstreuen,
mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Evtl. kann man die Soße mit Sahne oder Creme Fraiche verfeinern.
Dazu schmeckt frisches Weißbrot oder Baguette und ein fruchtig-leichter, trockener Weißwein.

Guten Appetit!


PS: Die Pfanne wurde komplett geleert und ausgeschleckt. Das Rezept ist wirklich lecker und schnell gemacht. (Mit Vorbereitungszeit insgesamt ca. 30 Min.) Durch die verschiedenen Farben sieht der Pfanneninhalt auch fürs Auge sehr appetitlich aus.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Zucchinisuppe

Die Zucchinisuppe ist bei uns eine gern gegessene Suppe in der heißen Jahreszeit. Sie schmeckt nämlich auch lauwarm oder kalt ausgezeichnet.
Ursprünglich gehören nur Zucchini und Zwiebeln hinein. Ich habe das Rezept aber für unseren Geschmack etwas abgeändert.
Die Möhren kommen u.a. wegen der Farbe hinein (die hellroten Tupfer machen sich gut in der hellgrünen Suppe), die Kartoffeln, damit die Suppe etwas sämiger ist. Beides kann natürlich auch weggelassen werden.

Zutaten für 4 Personen:

3 kl Zucchini
2-3 kl Möhren
2 kl Kartoffeln
1 gr Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
etwas Öl
ca. 1/2 l Wasser
Instantbrühe
Pfeffer
1 Pck Frischkäse (fettarm)
evtl. Lauchzwiebeln
Kernemischung (Kürbis, Sonnenblumen...)


Zubereitung:

Zwiebel schälen und grob würfeln
Knoblauch schälen und würfeln
Zucchini waschen und mit Schale in kleine Stücke schneiden
Möhren und Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden

Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl glasig braten, Zucchini-, Möhren und Kartoffelstücke dazu geben, mit 1/2 l Wasser auffüllen, etwa 1 Eßl Instantbrühe dazugeben. Das Ganze etwa 10 Min. kochen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. 1 Pck Frischkäse unterrühren, mit Instantbrühe und Pfeffer abschmecken. Je nach Belieben ganz oder teilweise pürieren (gibt mehr Sämigkeit).

Die Suppe kann heiß, lauwarm oder kalt serviert werden, sie schmeckt immer!
Wer mag, kann bei Tisch noch in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln und/oder Kernemischung über die Suppe streuen.

Dazu paßt Fladenbrot und trockener Weißwein.
Guten Appetit!

Donnerstag, 7. Februar 2008

geschlemmt

Heute haben wir mal wieder geschlemmt.
Ich habe für die Familie und Besuch griechisch gekocht. Die Vorbereitungen dauerten recht lange. Aber das Ergebnis machte diese Mühen wett.
Es macht mir durchaus Spaß und Freude, mich so in der Küche zu verausgaben, wenn hinterher dann auch mit Freude gegessen wird. Und das war heute wirklich der Fall.

Ich hatte einiges vorbereitet - Zaziki, Schafskäsecreme (Schafskäse, Joghurt, Zwiebel, Pfeffer und Salz), Bauernsalat. Eingekauft hatte ich gefüllte Peperoni, schwarze Oliven, Kapernäpfel und Weiskrautsalat.
Champignons habe ich in Olivenöl angebraten, abkühlen lassen und mit der Schafskäsecreme gefüllt. Zucchini wurden in Olivenöl gebraten, gesalzen und gepfeffert und warm gestellt.
Aus Putenschnitzeln habe ich Gyros zubereitet und Schweineminutensteaks in Olivenöl, das mit Knoblauch, Rosmarin, Pfefferschoten, Salz und Pfeffer gewürzt war, eingelegt.
Als Vorspeise gabe es Knoblauchbrote mit Tomatenstückchen.
Der Reis kochte so neben den Vorbereitungen vor sich hin. Und das Fleisch habe ich kurz gebraten, als alles andere schon fertig war.

So mußte ich kaum mehr in der Küche stehen, nachdem das Essen begonnen hatte.

Dazu gab es einen roten Imiglikos. Eigentlich mag ich lieber trockene Rotweine. Aber dieser halbtrockene Wein paßt gut zum Essen.

Am Ende war kaum mehr etwas übrig, alle wohlig satt und wie gesagt, es war lecker und hat wirklich Spaß gemacht.

Was mich bei solchen Essen immer freut: Daß auch unsere Kinder mitmachen dabei. Klar, mal schmeckt dies, mal jenes dem einen oder anderen besser. Aber grundsätzlich können sie gutes Essen sehr genießen und bestehen nicht nur auf Nudeln mit Tomatensoße. Das finde ich sehr gut.

Mittwoch, 19. September 2007

Kaffeegenuß

Es gibt ja diese wunderbaren Maschinen, die auf Knopfdruck die gewünschte Menge Kaffee in jeder Stärke und (teilweise auch) Geschmacksrichtung direkt in die Tasse produzieren.
Der Kaffee schmeckt schon sehr gut, das stelle ich immer wieder fest, wenn ich mal bei Freund/innen zu Besuch bin, die im Besitz einer solchen Maschine sind. Denn wir haben so etwas nicht.

Bei uns steht eine ganz normale, fast altmodisch zu nennende Kaffeemaschine in der Küche.
Nun bin ich sicher kein Kaffeefeinschmecker. Ich kaufe Billigkaffee beim Discounter, magenfreundlich und - weil ich mir die Menge Koffein immer selbst dosiere - auch eine Packung koffeinfrei. Bei meinem Kaffeekonsum hätte ich sonst, ohne die koffeinfreie Beimischung, längst einen Herzkasper erlitten.

Aber zurück zum Kaffeekochen.
Also auch ohne Feinschmeckergaumen merke ich deutlich den Unterschied zwischen Kaffeemaschinenkaffee und dem Tassengebrühten Kaffee aus den Spezialmaschinen.
Da ich, wie gesagt, über letztere nicht verfüge, bin ich zum noch altmodischeren Handbrühen zurückgekehrt.
Nicht immer, manchmal muß es schnell gehen. Aber wenn ich guten Kaffee trinken will, dann stelle ich mich dafür in die Küche, koche Wasser, setze den Handfilter auf die Kanne und brühe selbst:
Wasser angießen, Kaffee quellen lassen und dann nach und nach vom Rand her den Kaffee mit grad gekochtem Wasser übergießen.
Das dauert etwas, man muß dabei bleiben. Aber der Geschmack anschließend entschädigt allemal für den Aufwand.

Dann gibt es ja auch noch die Variante, daß man das Kaffeepulver einfach unten in eine Kanne tut, heißes Wasser aufgießt und den Kaffeesatz nach einer gewissen Zeit des Ziehens (oder Setzens) mittels eines feinen Drucksiebes nach unten drückt, so daß er sich am Boden der Kanne befindet.
Dieser Kaffee schmeckt auch besser (aber auch stärker) als Kaffeemaschinenkaffee. Allerdings muß man sich damit abfinden, daß man entweder einen Rest Kaffees in der Kanne beläßt oder aber beim Restschluck deutlich spürbare Kaffeekrümel in den Mund bekommt.
Früher hatten wir auch mal so eine Kanne. Doch als sie irgendwann kaputt ging, haben wir sie nicht mehr nachgekauft. Weiß auch nicht warum, denn grad für den Nachmittagskaffee haben wir sie öfter benutzt.

Und wie bereitet ihr euren Kaffee?

Mein Buch


Einmal nur den Himmel berühren

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