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gekocht

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Stöckchen

Nicht erst heute beim Kochen gedacht: Ich brauche viele Gewürze. Nur mit Salz, Pfeffer, Parikapulver käme ich nicht aus.
Mein Gewürzschrank ist sehr voll.
Bevor ich schreibe, was alles darin ist, interessiert mich, was in anderen Gewürzschränken oder -regalen zu finden ist.
Wer mag es verraten?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Sommerzeit - Zucchinizeit

Im Sommer essen wir (ok, alle außer unser Sohn) gerne Zucchini - in allen erdenklichen Variationen: gegrillt (seeeehr lecker!), als Salat (mit Tomaten z.B.), gefüllt (mit Hackfleisch), im Auflauf (mit Kartoffeln und Hack), als Suppe, oder - wie heute - als ein Hauptbestandteil in einer Gemüse-Hack-Pfanne (auch bei chin. Gerichten gehört sie meist zu den verwendeten Gemüsesorten).

Heute also Gemüse-Hack-Pfanne

500 g gem. Hackfleisch
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 gelbe Paprika
2 Zucchini (mittelgroß)
5 kl Kartoffeln
1 Fleischtomate
etwas Olivenöl
Salz, Pfeffer
Instantbrühe
Paprikapulver
Oregano, Petersilie

Das Hackfleisch in etwas Olivenöl anbraten, so dass lauter Krümel entstehen,
die Zwiebel und den Knoblauch schälen, würfeln und mit anbraten,
Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden,
Paprika und Zucchini waschen,
Paprika in kleine Streifen schneiden,
Kartoffeln und Paprika mit in die Pfanne geben,
Zucchini der Länge nach halbieren und in Scheiben schneiden (ca. 1/2 cm breit), in die Pfanne geben.
Die Tomate waschen und in schmale Spalten schneiden, diese evtl. noch halbieren und zugeben.
Etwa 1 - 2 Eßl. Instantbrühe überstreuen, 1/4 Liter Wasser zugießen,
Oregano und Petersilie (getrocknet - frische Kräuter erst zum Schluß verwenden) überstreuen,
mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Evtl. kann man die Soße mit Sahne oder Creme Fraiche verfeinern.
Dazu schmeckt frisches Weißbrot oder Baguette und ein fruchtig-leichter, trockener Weißwein.

Guten Appetit!


PS: Die Pfanne wurde komplett geleert und ausgeschleckt. Das Rezept ist wirklich lecker und schnell gemacht. (Mit Vorbereitungszeit insgesamt ca. 30 Min.) Durch die verschiedenen Farben sieht der Pfanneninhalt auch fürs Auge sehr appetitlich aus.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Zucchinisuppe

Die Zucchinisuppe ist bei uns eine gern gegessene Suppe in der heißen Jahreszeit. Sie schmeckt nämlich auch lauwarm oder kalt ausgezeichnet.
Ursprünglich gehören nur Zucchini und Zwiebeln hinein. Ich habe das Rezept aber für unseren Geschmack etwas abgeändert.
Die Möhren kommen u.a. wegen der Farbe hinein (die hellroten Tupfer machen sich gut in der hellgrünen Suppe), die Kartoffeln, damit die Suppe etwas sämiger ist. Beides kann natürlich auch weggelassen werden.

Zutaten für 4 Personen:

3 kl Zucchini
2-3 kl Möhren
2 kl Kartoffeln
1 gr Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
etwas Öl
ca. 1/2 l Wasser
Instantbrühe
Pfeffer
1 Pck Frischkäse (fettarm)
evtl. Lauchzwiebeln
Kernemischung (Kürbis, Sonnenblumen...)


Zubereitung:

Zwiebel schälen und grob würfeln
Knoblauch schälen und würfeln
Zucchini waschen und mit Schale in kleine Stücke schneiden
Möhren und Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden

Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl glasig braten, Zucchini-, Möhren und Kartoffelstücke dazu geben, mit 1/2 l Wasser auffüllen, etwa 1 Eßl Instantbrühe dazugeben. Das Ganze etwa 10 Min. kochen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen. 1 Pck Frischkäse unterrühren, mit Instantbrühe und Pfeffer abschmecken. Je nach Belieben ganz oder teilweise pürieren (gibt mehr Sämigkeit).

Die Suppe kann heiß, lauwarm oder kalt serviert werden, sie schmeckt immer!
Wer mag, kann bei Tisch noch in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln und/oder Kernemischung über die Suppe streuen.

Dazu paßt Fladenbrot und trockener Weißwein.
Guten Appetit!

Donnerstag, 7. Februar 2008

geschlemmt

Heute haben wir mal wieder geschlemmt.
Ich habe für die Familie und Besuch griechisch gekocht. Die Vorbereitungen dauerten recht lange. Aber das Ergebnis machte diese Mühen wett.
Es macht mir durchaus Spaß und Freude, mich so in der Küche zu verausgaben, wenn hinterher dann auch mit Freude gegessen wird. Und das war heute wirklich der Fall.

Ich hatte einiges vorbereitet - Zaziki, Schafskäsecreme (Schafskäse, Joghurt, Zwiebel, Pfeffer und Salz), Bauernsalat. Eingekauft hatte ich gefüllte Peperoni, schwarze Oliven, Kapernäpfel und Weiskrautsalat.
Champignons habe ich in Olivenöl angebraten, abkühlen lassen und mit der Schafskäsecreme gefüllt. Zucchini wurden in Olivenöl gebraten, gesalzen und gepfeffert und warm gestellt.
Aus Putenschnitzeln habe ich Gyros zubereitet und Schweineminutensteaks in Olivenöl, das mit Knoblauch, Rosmarin, Pfefferschoten, Salz und Pfeffer gewürzt war, eingelegt.
Als Vorspeise gabe es Knoblauchbrote mit Tomatenstückchen.
Der Reis kochte so neben den Vorbereitungen vor sich hin. Und das Fleisch habe ich kurz gebraten, als alles andere schon fertig war.

So mußte ich kaum mehr in der Küche stehen, nachdem das Essen begonnen hatte.

Dazu gab es einen roten Imiglikos. Eigentlich mag ich lieber trockene Rotweine. Aber dieser halbtrockene Wein paßt gut zum Essen.

Am Ende war kaum mehr etwas übrig, alle wohlig satt und wie gesagt, es war lecker und hat wirklich Spaß gemacht.

Was mich bei solchen Essen immer freut: Daß auch unsere Kinder mitmachen dabei. Klar, mal schmeckt dies, mal jenes dem einen oder anderen besser. Aber grundsätzlich können sie gutes Essen sehr genießen und bestehen nicht nur auf Nudeln mit Tomatensoße. Das finde ich sehr gut.

Mittwoch, 19. September 2007

Kaffeegenuß

Es gibt ja diese wunderbaren Maschinen, die auf Knopfdruck die gewünschte Menge Kaffee in jeder Stärke und (teilweise auch) Geschmacksrichtung direkt in die Tasse produzieren.
Der Kaffee schmeckt schon sehr gut, das stelle ich immer wieder fest, wenn ich mal bei Freund/innen zu Besuch bin, die im Besitz einer solchen Maschine sind. Denn wir haben so etwas nicht.

Bei uns steht eine ganz normale, fast altmodisch zu nennende Kaffeemaschine in der Küche.
Nun bin ich sicher kein Kaffeefeinschmecker. Ich kaufe Billigkaffee beim Discounter, magenfreundlich und - weil ich mir die Menge Koffein immer selbst dosiere - auch eine Packung koffeinfrei. Bei meinem Kaffeekonsum hätte ich sonst, ohne die koffeinfreie Beimischung, längst einen Herzkasper erlitten.

Aber zurück zum Kaffeekochen.
Also auch ohne Feinschmeckergaumen merke ich deutlich den Unterschied zwischen Kaffeemaschinenkaffee und dem Tassengebrühten Kaffee aus den Spezialmaschinen.
Da ich, wie gesagt, über letztere nicht verfüge, bin ich zum noch altmodischeren Handbrühen zurückgekehrt.
Nicht immer, manchmal muß es schnell gehen. Aber wenn ich guten Kaffee trinken will, dann stelle ich mich dafür in die Küche, koche Wasser, setze den Handfilter auf die Kanne und brühe selbst:
Wasser angießen, Kaffee quellen lassen und dann nach und nach vom Rand her den Kaffee mit grad gekochtem Wasser übergießen.
Das dauert etwas, man muß dabei bleiben. Aber der Geschmack anschließend entschädigt allemal für den Aufwand.

Dann gibt es ja auch noch die Variante, daß man das Kaffeepulver einfach unten in eine Kanne tut, heißes Wasser aufgießt und den Kaffeesatz nach einer gewissen Zeit des Ziehens (oder Setzens) mittels eines feinen Drucksiebes nach unten drückt, so daß er sich am Boden der Kanne befindet.
Dieser Kaffee schmeckt auch besser (aber auch stärker) als Kaffeemaschinenkaffee. Allerdings muß man sich damit abfinden, daß man entweder einen Rest Kaffees in der Kanne beläßt oder aber beim Restschluck deutlich spürbare Kaffeekrümel in den Mund bekommt.
Früher hatten wir auch mal so eine Kanne. Doch als sie irgendwann kaputt ging, haben wir sie nicht mehr nachgekauft. Weiß auch nicht warum, denn grad für den Nachmittagskaffee haben wir sie öfter benutzt.

Und wie bereitet ihr euren Kaffee?

Donnerstag, 2. November 2006

Apfelstrudel

nach einem alten, handgeschriebenen Rezept - woher es stammt weiß ich nicht.

Schade, ich wollte hier Bilder des fertigen Strudels zeigen, aber ich bekomme sie weder verlinkt noch hier hochgeladen. Also muß das Rezept genügen.


Wiener Apfelstrudel

Zutaten:

250 g Mehl
2-3 Eßl. Öl
½ Tasse Wasser
500 g saftige Äpfel
max. 100 g Zucker
100 g Rosinen
2 Eßl Semmelbrösel
20 g Margarine
Puderzucker, Zimt, Salz
evtl. Nüsse oder Mandeln



Zubereitung:

Gesiebtes Mehl mit Öl, 1 Prise Salz und ½ Tasse lauwarmen Wassers zu einem weichen Teig verkneten – je nach Festigkeit des Teiges vorsichtig Öl oder /und Wasser zugeben. Der Teig sollte geschmeidig und weich sein, ähnlich wie Kaugummi. Den Teig zu einer Kugel formen, in einen angewärmten Topf legen, mit Wasser bestreichen und eine ½ Stunde ruhe lassen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Streifen schneiden, mit Zimt, Zucker und Rosinen vermischen (nach Belieben auch mit Nüssen oder Mandelsplittern).

Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Tuch so dünn ausrollen, dass man das Muster durchsehen kann. Mit Semmelbröseln bestreuen und die Füllung darauf gleichmäßig verteilen (einen Rand zum Einschlagen frei lassen).

Den Strudel vorsichtig aufrollen oder zusammenschlagen, auf ein mit Öl bestrichenes (Backpapier tuts auch) Blech legen und mit zerlassener Margarine bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 – 36 Min. backen, ab und zu mit zerlassener Margarine bestreichen.

Nach der Backzeit den Strudel mit Puderzucker bestreuen, etwas ruhen lassen.

Dazu passt:
Vannillesoße
Vanilleeis



Variation:

herzhafter Strudel mit Hackfleischfüllung, mit Gemüse, mit Käse, Schafskäse/Oliven/Tomaten – wie man möchte. Auch Reste vom Vortag lassen sich teilweise gut als Strudelfüllung verwenden.
Die Zubereitung geht genauso, die Füllung nach Geschmack zubereiten. Den Strudel ebenfalls mit zerlassener Margarine bestreichen und z.B. ca. 15 Min vor Backende mit geraspelten Käse bestreuen.

Dazu passt
sehr gut ein trockener Wein. :)


Guten Appetit!

Samstag, 18. März 2006

kreation

heute habe ich den ganzen morgen jam*e ol*ver zugesehen, wie er gekocht hat. (damit niemand denkt, daß ich am morgen faul bin *g*: ich habe wäsche zusammengelegt, gebügelt und aufgeräumt... und ein bißchen entspannung ist nach all der arbeit ja wohl erlaubt ;) ) ich gucke da gern zu und obwohl ich morgens sonst nie etwas herzhaftes essen mag, bevor ich mein marmeladebrot gegessen habe, bekomme ich dann immer appetit auf was salziges.

so auch heute. im kühlschrank fanden sich noch eine handvoll champignons, schwarzwälder schinken, feta-käse, zwiebeln und knoblauch und basilikum hatte ich auch noch. und dann kam mir die idee, daß auch backpflaumen gut dazu passen könnten.

also:
champignons abgerieben (so ziehen sie weniger wasser), in scheiben geschnitten
zwiebeln gewürfelt
knoblauch gehackt
basilikumblättchen abgezupft
schwarzwälderschiken in streifen geschnitten
feta-käse zerbröselt

etwas olivenöl in der pfanne erhitzt, die zwiebeln angedünstet, champignons dazu - an den rand geschoben, die schinkenstreifen kurz angebraten, aus der pfanne genommen und auf einem teller angerichtet, einige basilikumblättchen und den knoblauch in die pfanne getan und den feta-käse drüber gestreut. kurz erhitzen lassen, bis der käse geschmolzen war. die masse auf den schinkenstreifen angerichtet. die backpflaumen kurz in der pfanne erhitzt und mit den restlichen basilikumblättern auf dem teller garniert.

ich muß sagen: es schmeckte hervorragend. genau die richtige mischung zwischen salzig/kräftig und süß/mild. gesalzen habe ich übrigens gar nicht, schinken und feta sind salzig genug. allenfalls könnte man etwas pfeffer dazu geben. aber ich habe das vergessen im eifer des gefechts, obwohl ich mir den zitronenpfeffer, den ich gern verwende, schon bereit gestellt hatte.

jetzt fehlt mir nur noch ein name für das gericht. empfehlen kann ich es allemal, es war sehr lecker.

Donnerstag, 16. Februar 2006

Nutella-Bananen-Kuchen

Der Nutellaprinzessin hatte ich gestern versprochen, hier das Rezept einzustellen, habs aber nicht mehr geschafft. Darum will ich das heute nachholen.

Man nehme fast leere, nicht ausgekratzte
Nutellagläser, die man gesammelt hat und kratze sie aus (ein Teigschaber macht sich gut). Ich hatte dieser Tage 13 Stück - bei weniger sollte man etwas Nutella aus einem neuen Glas opfern, damit der Kuchen auch lecker schmeckt.
Die zusammengekratzte Menge wiegen und bis auf
300 g mit Margarine auffüllen
ca. 100 g Zucker (Nutella enthält davon ja auch eine Menge)
5 Eier
300 g Mehl
1 gestr. Teelöffel Backpulver
2 reife, zerdrückte Bananen
miteinander verrühren/verquirlen, bis ein gleichmäßiger Teig enstanden ist.
Vorsicht: Die Farbe sieht etwas daneben aus... :-S

Eine Kastenform einfetten, mit Semmelbrösel ausstreuen, den Teig hineinfüllen und den Kuchen bei 150 - 175° ca. 60 - 80 Min backen. Gegen Ende der Backzeit hin mit einer alten Stricknadel einstechen - ist beim Rausziehen derselben noch Teig dran: weiterbacken ;) Wenn nicht, kann der Kuchen aus dem Ofen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter gestürzt werden.

Wer es ganz schokoladig mag, kann den Kuchen nach dem Erkalten noch mit Schokoguss verziehren.

Guten Appetit!

Dienstag, 7. Februar 2006

Was koche ich heute?

Eine Frage, die ich mir seit einer Weile nicht mehr stellen muß, da wir uns angewöhnt haben, einen Essensplan zu erstellen. Die Kinder sind immer daran beteiligt, jeder kann sich ein "Wunschessen" wünschen (natürlich auch die Eltern). Ich versuche, die Mahlzeiten ausgewogen zu verteilen und auch saisonbedingte Zutaten zu berücksichtigen. Und damit man (bezieht sich vor allem auf die Kinder ;) ) in den Genuß kommt, sein Wunschessen auch zu essen, ißt man klaglos, ohne Mäkeln und Meckern auch die Wunschessen der anderen...

Das hat nicht allen, aber doch den meisten Stress aus den Mittagmahlszeiten heraus genommen. Und mir erleichtert es enorm die Planung. Schon beim Einkaufen berücksichtige ich, was ich in der Woche kochen will. Besorge das, was sich lagern läßt, so daß ich nur noch frische Zutaten dazu kaufen muß. Das hat sich inzwischen sehr bewährt.
(Auch wenn ich mal zwischendurch eine Zeit hatte, in der ich den Essensplan nicht mehr gepflegt habe. Ich bin gern wieder darauf zurück gekommen.)

Diese Woche steht internationales Essen auf dem Plan:

Montag: chinesisch (chinesische Gemüsepfanne)
Dienstag: italienisch (Spaghetti Bolognese)
Mittwoch: griechisch (Gyros)
Donnerstag: türkisch (Döner)
Freitag: amerikanisch (Hot Dogs)
Samstag: mexikanisch (Chili con carne)
Sonntag: deutsch (Braten, Klöße, Rotkohl)

Die Idee hatten diesmal allein die Kinder und ihr Vater... ;) Mir ist zu viel Fleisch dabei in dieser Woche. Aber ich denke, einmal geht das so.

Wie macht ihr das mit eurer Essensplanung? Spontan? Oder auch im Familienrat?

Eine appetitliche Woche allen Lesern. :)

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