Freitag, 6. Januar 2012

mein Gedichteblog nicht mehr vorhanden :(

Seit gestern ist mein Gedichteblog. der bei myblog.de liegt, nicht zu erreichen. Ganz myblog kann ich nicht aufrufen. Eine Nachricht, dass die Plattform schließen würde, habe ich nicht erhalten.

Aber verärgert bin ich dennoch. Denn es gibt nicht einmal einen Hinweis auf die Ursache des Problems. Haben die Betreiber aufgehört? Ist die Datenbank zerschossen oder gehackt worden? Nichts, keine Information.

Nur alle Daten, alle Texte und Kommentare sind verloren.
Ob für immer oder nur vorübergehend - selbst das weiß ich nicht. Aber wenn ich es mir überlege, über wie viele Jahre ich dort meine Gedichte gesammelt und eingestellt, wie viele Kommentare, Gästebucheinträge und Kontakte dort zustande gekommen sind, dann könnte ich nicht nur sauer sondern auch traurig werden.
Wenn das alles nicht wieder herstellbar wäre bzw. nicht wieder hergestellt würde - puh, ich weiß nicht, wie ich das dann sehe. Begeistert wäre ich auf gar keinen Fall, auch wenn mir die Entscheidung, einen neuen Gedichteblog bei einem stabileren Anbieter (myblog hatte ja immer wieder mal Probleme) zu suchen, aus der Hand genommen ist.

Was mich besonders ärgert: Übermäßig viele Leser hatte ich in letzter Zeit nicht mehr. Aber doch einige regelmäßige und immer wieder auch neue Gäste.
Es ist mir nicht einmal möglich, diese zu informieren, wo sie ggf. weiterlesen können.
Denn dass eine gute Alternative her muss ist wohl unausweichlich.
Und obwohl ich im Grunde Zeit dafür hätte, so habe ich mich doch nicht darauf eingestellt.

Was nun?

Sonntag, 25. Dezember 2011

Geschnetzeltes von Entenbrust

Wir wollten etwas Besonderes essen an Heiligabend, Geflügel am Besten - und doch nicht ewig in der Küche stehen.
Im Radio hatte ich dieser Tage von Entenbrustgeschnetzeltem gehört und so kam ich auf den Gedanken, das für die Familie zu kochen.
Das Rezept aus dem Radio hatte ich nicht behalten. Also habe ich im Internet gesucht. Und wieder einmal aus mehreren Rezepten das zusammengeschmissen, was mir (und dem familiären Gaumen) am meisten zusagte.

Entenbrustgeschnetzeltes


2 Entenbrüste á ca. 350 g
enthäuten, mit
Orangenpfeffer würzen und kross anbraten,
salzen und mit
1 Möhre und
1 Zwiebel sowie
ca. 1/4 l Wasser
im Schnellkochtopf für 25 Min. kochen lassen.
Dies ergab den Fond für die Soße.

2 kleine rote Zwiebeln schälen und in halbe Ringe schneiden,
1 Handvoll Trockenpflaumen (ohne Kern) halbieren,
1 Knoblauchzehe schälen und stifteln,
von einem daumendicken Stück ca. 2 cm Ingwer abschneiden und fein würfeln.

Das Fleisch der Entenbrust in schmale (ca. 1/2 cm) Streifen schneiden,
das Fett vom Entenfond abschöpfen, die Fleischstücke darin anbraten, mit Orangenpfeffer und Salz würzen. Wenn das Fleisch von allen Seiten angebraten ist, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Pflaumen zusammen in der Pfanne anbraten, mit
1cl Cognac ablöschen
100 ml Orangensaft dazu geben
mit Entenfond und
100 ml Sahne auffüllen.
Leicht köcheln lassen. Evtl. mit etwas
Speisestärke binden.
Das Fleisch wieder dazugeben.

Evtl. noch etwas abschmecken mit Orangenpfeffer und Salz.

Nebenher hatte ich Reis gekocht.

Dazu gab es Feldsalat (Acker- oder Pflücksalat oder Nüsschen) mit Granatapfeldressing.

Dafür habe ich einen Granatapfel entkernt,
2 Eßl. Fruchtsaft mit
2 Eßl. Granatapfelessig vermischt, mit
Salz, Pfeffer aus der Mühle und Zucker abgeschmeckt und mit
1/2 -1 Eßl. Milch vermischt.
Milch dient hierbei als Emulgator und unterstützt die Vermischung von Essig und Öl, sie sollte hier sparsam verwendet werden, sonst wird die kräftig rote Farbe des Granatapfelsaftes trüb und - im wahrsten Wortsinn - milchig.
Dann 2 Eßl. Rapsöl dazu und gut mit einer Gabel aufgeschlagen. Ggf. noch einmal abschmecken.
Das Dressing über den geputzten Feldsalat geben und einige Granatapfelbeeren darüber streuen.

Ein halbtrockener Dornfelder rundete das Menü ab.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit! :)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Getragen

Derzeit erlebe ich schwierige Zeiten. Eigentlich. Sollte man meinen.
Aber ich erlebe so viel Gutes, Geborgenheit, Freude - ich bin getragen, lebe, lächle und das nicht oberflächlich, sondern ganz aus der Tiefe meines Seins.

Ein Grund dafür sind liebe Freunde und Verwandte, manch besondere Menschen, die mich begleiten und zur Seite stehen, mein Leben reich und hell machen.

Aber ich merke auch ganz besonders, wie mich der Glaube an Gott trägt und gelassen macht in allem, was mir begegnet. Spüre, dass Menschen für mich beten und dass Gottes Kraft Realität ist.
Denn dass ich auf all die Dinge so ruhig und gelassen reagieren kann, habe ich nicht aus mir selbst. Das wird mir gegeben, geschenkt. Immer wieder, jeden Tag neu.

Gerade höre ich Händel: Der Messias - Das große Halleluja.
Es entspricht gerade so sehr meinem Empfinden.
Ja, Halleluja!

Sonntag, 21. August 2011

Vom Vergnügen des Wegwerfens

Also, dass Wegwerfen Entlastung bedeuten kann, weiß ich in der Theorie schon lange. Bisher aber fiel es mir sehr, sehr schwer. Ich war eine Sammlerin, wie sie im Buche steht. "Das kann man bestimmt noch mal für irgendwas gebrauchen..." war fast Credo. Dementsprechend hat sich im Laufe der Zeit bei mir viel und Vieles angesammelt. Vom Geschirr über Kleidung hin zu Kerzen oder Hygienartikeln - es fiel mir schwer, die Dinge weg zu werfen.

Aber nun, bedingt durch eine neue Lebenssituation, bin ich ans Wegwerfen geraten. Ich sichte, sortiere aus - und werfe weg, was ich nicht mehr brauche, was alt oder beschädigt ist und seinen Dienst nicht oder nur noch eingeschränkt tut, was überflüssig ist.

Und es tut soo gut!

Ich habe richtig Freude, ja Spaß daran. Und ich merke, wie es mich entlastet und befreit.

Nach und nach arbeite ich mich durch die Räume und schaffe so Raum - zum Atmen, zum Leben, zum Ausruhen, Wohlfühlen, Sein.

Ich hoffe, dass ich mir dies Gefühl und die Fähigkeit des Loslasssens in dieser Hinsicht bewahren kann.

Sonntag, 19. Juni 2011

Zucchini-Hackfleisch-Auflauf mit Feta

500 g gem. Hackfleisch mit
1 gewürfelten Zwiebel
1 gehacktem Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Oregano würzen
in Olivenöl anbraten, bis es leicht gebräunt ist.
Aus der Pfanne nehmen.

6 kleine Kartoffeln schälen und in recht dünne Scheiben (ca. 3-4 mm dick) schneiden, leicht! salzen und in der Pfanne anbraten.

In eine große Auflaufform etwas von 200ml Sahne auf den Boden gießen, die Kartoffeln aus der Pfanne dort hinein schichten.
Das Hackfleisch darauf verteilen.

2 mittelgroße Zucchini waschen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, in der Pfanne anbraten, dass sie leicht gebräunt sind.

Währenddessen 200 g Feta über das Hackfleisch zerkrümeln.

Die Zucchinischeiben darauf verteilen.

Aus dem Rest der Sahne, etwas Milch, Tomatenmark, Oregano, italienischen Kräutern, Salz, Pfeffer (evtl. Aromat, wer mag) eine Soße rühren, evtl. 1 Ei darunter geben, über den Auflauf gießen.

Mit geriebenem Käse (z.B. Gratinkäse, Emmentaler oder Mozarella) bestreuen.

Bei 150°C ca. 40 Min. im Backofen überbacken.

Dazu schmeckt z.B. noch ein Knoblauchdip aus Quark, Joghurt, Knoblauch, Salz und Pfeffer.

Tipp: Statt Sahne 1 Pck. Sauce Hollandaise verwenden, mit Milch verlängern und wie oben angegeben würzen. Mit Milch gestreckte Hollandaise auch als Grundlage für die Auflaufform verwenden.

Rezepteblog?

Etwas aus meinem Alltag blogge ich hier so gut wie gar nicht mehr. Wie ich auch in meinem Gedichteblog nichts Neues mehr einstelle.
Irgendwie fehlt mir der Draht dazu.

Da ich in letzter Zeit aber etliche Rezepte ausprobiere (oftmals drei oder mehrere in eins zusammenschmeiße), habe ich überlegt, ob ich nicht - in loser Abfolge - immer mal einfach nur ein Rezept hier einstellen soll.

Das könnte grad so klappen.

Mein Buch


Einmal nur den Himmel berühren

nähere Infos, Bestellungen bitte per Mail an claire punkt delalune ät arcor punkt de

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Keine Sorge
Es waren alle Blogs von myblog nicht zu erreichen. Gab...
Agnes (Gast) - 23. Jan, 23:41
mein Gedichteblog nicht...
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MMMMMMMHHHHH !
Wie lecker klingt das denn ! Das Rezept nehme ich mir...
Traveller (Gast) - 25. Dez, 19:33
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habe ich auf die Zugabe von 'Soße zu Schweinebraten'...
claire.delalune - 25. Dez, 19:03

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