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gelebt

Sonntag, 1. November 2009

Seit einem Monat

hatte ich hier nichts Neues mehr geschrieben.
Vieles ist passiert, das meiste sicherlich nicht mal aufschreibenswert. Für anderes habe ich mir die Zeit nicht genommen.

Viel Arbeit gab es, eine Familienfeier, viele Begegnungen, einige Entscheidungen, freie Tage, Saunabesuch, Krankheit, eine kaputte Tastatur (mal wieder), neue Winterreifen, wunderschöne Herbsttage mit leuchtenden Farben und keine neue Digi (die alte ging im Urlaub schon kaputt), um das festzuhalten...

Mal sehen, was der November bringt. Heute war es so warm in der Sonne, dass man eher an September denn an 1. November denken konnte.

Freitag, 4. September 2009

Urlaubszeit

Noch heute und das Wochenende, dann sind drei Wochen Urlaub rum. Wir waren nur kurz unterwegs - in Südbaden, Frankreich und der Schweiz. Und auch "nur" auf Familienbesuche. Aber die wenigen Tage "raus" taten gut.
In Südbaden haben wir sehr leckeren Wein gekauft (gestern mit Freunden die ersten Flaschen vernichtet), in Frankreich über die riesigen Einkaufscentren gestaunt. Und in der Schweiz haben wir bedauert, dass wir doch noch keinen Navi hatten - man kann sich in und um Basel "herrlich" verfahren, besonders wenn man sich bemüht, Staus zu um-fahren, wenn Baustellen vorgegebene Wege unmöglich machen und die Wegbeschreibung an sich auch so ihre Tücken aufweist (man darf halt auch in der Schweiz nicht verkehrt herum in eine Einbahnstraße rein fahren und wenn dann alle Straßen plötzlich anders heißen als jene, die man fahren sollte - na, dann sucht mal schön *g*).
Nein, das klingt vielleicht schlimmer als es war - obwohl ich während der Fahrt schon geschimpft habe wie ein Rohrspatz. Aber hinterher hatten wir alle was zu lachen und zu erzählen - es ging allen anderen, die unterwegs zu unserem Ziel, nämlich ganz genauso. *g*
Und die Feier, wegen der wir dorthin aufgebrochen waren, war sehr schön und harmonisch, wie eigentlich immer in unseren Familien. :)


Wieder zu Hause haben wir renoviert, Küche gestrichen, geputzt und rum-, sowie aufgeräumt. Auch das war anstrengend (warum auch immer haben wir uns einen der heißesten Tage dazu ausgesucht), aber auch schön. Es hat Spaß gemacht, so gemeinsam zu werkeln und das Ergebnis rechtfertigt die Mühen sowieso.

Ansonsten: Viel gelesen, rumgegammelt (ich liiiiiebe Nichtstun), im Freibad gewesen, auf dem Balkon in der Sonne gelegen, gelesen :) ...

Jetzt genieße ich die restlichen drei Tage und irgendwie freu ich mich dann auch wieder auf die Arbeit.
Eine Woche, und dann sind auch die Ferien vorbei und alles geht wieder seinen gewohnten Gang. Auch das ist dann gut so.

Dienstag, 5. Mai 2009

Erdbeben

Heute Nacht bin ich irgendwann aufgewacht (auf die Uhr geguckt habe ich nicht), weil ich das Gefühl hatte, jemand rüttelt mich oder wackelt an mir. Kurz habe ich an ein Erdbeben gedacht. Mich dann aber für "verrückt" erklärt, sowas zu denken.
Dann, auf dem Weg zur Arbeit heute früh, hörte ich im Radio, dass es heute Nacht gegen halb vier tatsächlich ein Erdbeben in Südbaden gegeben hatte, das bis in den Norden Württembergs zu spüren war.
Also hatte ich mich doch nicht getäuscht.
Schon erstaunlich, was man im Halbschlaf und Unterbewußtsein so wahr nimmt.
Obwohl es wirklich kein starkes Rütteln hier war, nur sehr kurz.
Dort unten in der Nähe von Lörrach muss es wesentlich heftiger gewesen sein.

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern

Fast ein bißchen spät, aber noch nicht ganz: Frohe Ostern allen Leserinnen und Lesern!
Das Wetter war heute ja dazu angetan, sich einen wirklich schönen Tag zu machen. Konntet ihr es genießen?
Ich habe ausgenutzt, dass ich gestern kurzfristig erfahren habe, heute frei nehmen zu können.
War am Vormittag im Gottesdienst, hatte einen geruhsamen Mittag und am Nachmittag saß ich in der Sonne auf dem Balkon mit einem spannenden Buch ("Die siebte Geißel" von Ann Benson).
Am Abend ein leichtes Vesper aus Käse, Rotwein, Brot mit Antipasti. Und danach ein Film auf DVD: "Hours" mit Nicole Kidman, Meryl Streep und Julianne Moore.
Und jetzt: Schlafen. :)

Einen schönen Ostermontag für euch.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Reif für die Insel

war ich ;)

Nein, nicht wirklich - aber seit letztem Jahr schon war für das letzte Januarwochenende ein Besuch auf Hiddensee geplant. Meine Freundin aus der Nähe von Berlin hat mich eingeladen, ein paar Tage dort mit ihr in einer Ferienwohnung zu verbringen.
Einiges war im Vorfeld zu erledigen und zu bewältigen, aber dann stand fest, dass es wie geplant losgehen kann.

So bin ich am 27.01. morgens um 5 Uhr von zu Hause weggefahren. Sechs mal musste ich umsteigen, manches mal war es ganz schön knapp, aber immer habe ich meinen Anschlusszug, -bus oder Fähre erreicht. So dass ich um 17:45 Uhr abends in Neuendorf/Hiddensee angekommen bin.
Dort wartete meine Freundin bereits mit einem heißen Tee auf mich.

Wir hatten eine schöne, kleine Ferienwohnung, direkt am Hafen - ein toller Blick auf den Bodden, die an- und abfahrende Fähre, den Sonnenaufgang eingeschlossen. Leider auch ein helles Licht in der Nacht direkt ins Schlafzimmer - so dass ich dort ungewöhnlich unruhig geschlafen habe. (Zuhause schlafe ich stockdunkel.)

Trotzdem war ich tagsüber erstaunlich fit und munter und das war gut, denn wir waren jeden Tag von morgens bis zum Abend auf der Insel unterwegs. Bei Windstärke 5-7 (meist um 6) und gefühlten -10 - -15°C haben wir den Strand, die Deiche und Wege abgelaufen. Eingemummelt wie die Eskimos, mit mehreren Schichten Klamotten am Körper waren wir unterwegs und haben auf diese Weise kaum gefroren.
Nur die Finger waren immer wieder eiskalt - es läßt sich so schwer mit dicken Handschuhen fotografieren ;) ...

Und Fotos mussten sein! Schon zu Dokumentationszwecken für die Daheimgebliebenen. Deshalb habe ich auch erst nach 914 Fotos aufgehört zu knipsen... Gut, dass es Digitalcameras gibt. Trotz des starken Windes sind die allermeisten Bilder gut gelungen. Darüber freue ich mich natürlich.

Am letzten Tag gab es noch ein besonderes Highlight für mich: Es hatte beständigen Ostwind gegeben und eigentlich ist Westwind besser dafür - doch wir fanden bei unserem Spaziergang am Strand sehr viele Bernsteine. Allein 44 waren es für mich und auch meine Freundin hat etliche entdeckt. Sie lagen an einem Strandabschnitt einfach so im Sand, beim Bücken nach einem sah ich meist noch drei, vier und mehr in der Nähe liegen. Viele sehr klein, wenig mehr als Stecknadelkopfgroß. Aber einige doch auch größer und sogar mit kleinen Einschlüssen.
Ich fand das ganz toll, nachdem die ersten Tage für mich (im Gegensatz zu meiner Freundin, die bei jeder Tour mindestens einen entdeckte) Bernsteinlos geblieben waren.

Am Mittwoch endete unsere gemeinsame Zeit dann schon wieder. Ich fuhr bis nach Berlin, wo meine Mutter wohnt und gemeinsam mit ihr bin ich am Donnerstag dann wieder nach Hause gefahren. Die letzten Tage hatte ich noch Urlaub, so dass wir die Zeit schön miteinander verbringen konnten. Deshalb entsteht auch heute erst hier dieser Bericht.

Obwohl ich jetzt wieder arbeite werde ich versuchen, die vielen, vielen Fotos zu sichten und zu bearbeiten, denn all zu zeigen, das ist zu anstrengend. Zumal viele Motive sich ähneln. (Ich konnte einfach nicht genug bekommen...)

Samstag, 24. Januar 2009

die Zeit vergeht

Der Schnee ist längst geschmolzen. Gestern war es sehr stürmisch und regnerisch hier, richtig ungemütlich. Heute schien dafür zeitweise die Sonne. Es war zwar ziemlich kalt, aber es wirkt doch gleich viel freundlicher, wenn es sonnig und hell ist.
Leider (und dies ist nur auf die Sonne bezogen) verbrachte ich etliche Zeit des Tages auf einer Schulung/Fortbildung. Allerdings sehr interessant: Kinaesthetic - Bewegungsabläufe kennenlernen und dadurch lernen, wie man andere Personen in ihrer Bewegung unterstützen kann.
Hat mir viele interessante und wertvolle Impulse gegeben. Und gerne hätte ich es noch weiter vertieft. Aber das war zeitlich nicht möglich. Nun muss eh erst mal gesehen werden, wie sich alles im Alltag umsetzen lässt. Ich bin sehr gespannt.

Nun bin ich aber schon eine Weile wieder zu Hause. Nebenher läuft die Waschmaschine, die Spülmaschine. Aufarbeitung der liegengebliebenen Dinge der vergangenen Woche, in der ich ziemlich viel gearbeitet habe.
Aber ich dachte, es wird auch mal wieder Zeit, hier etwas Neues einzustellen.

Samstag, 22. November 2008

Wintereinbruch

auch bei mir.
Gestern hat sie mich erwischt, eine fiese Magen-Darm-Grippe. So krank habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Morgens schien noch alles in bester Ordnung und wirklich von jetzt auf gleich um viertel nach 8 wurde mir speiübel. Nun, spucken musste ich (noch) nicht, aber die Übelkeit war doch unangenehm, zumal Kälte in allen Gliedern zu stecken schien.
Ich hatte jedoch um halb zehn einen Termin, der seit Wochen feststand und mir auch wichtig war - also hab ich Zähne zusammengebissen und bin hin. Vom leckren Frühstück habe ich nichts genießen können, aber der Austausch war gut und deshalb bereue ich es nicht, dort gewesen zu sein.

Allerdings war ich kaum wieder daheim, konnte nicht mal die Jacke ausziehen, da musste ich mich dann doch über die Schüssel hängen.
Den Höhepunkt des Ganzen gab es gegen frühen Nachmittag, wo sogar noch das (vor 8 genossene) Vor-Frühstück zum Vorschein kam. Mir war eiskalt, trotz zwei Paar Socken, zwei Pullis, zwei Decken und zwei Wärmflaschen hab ich gefroren und hinterher auch entsprechend Fieber gehabt.

Drin geblieben sind gestern nur einige wenige Schlucke isotonischen Getränks. Das hab ich in meiner 2. Schwangerschaft mal als Arzttipp erhalten und seitdem setze ich das erfolgreich ein, wenn nichts anderes mehr geht. (Kann ich wirklich empfehlen, weil der Körper ja nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Salze und Mineralien verliert bei einer Magen-Darm-Grippe und die werden durch das isotonische Getränk am besten mit aufgefüllt.)

Leider reichten die wenigen Schlucke nicht aus, meine Blase ausreichend zu spülen, so dass ich in der Nacht noch entsprechende Beschwerden bekam - weshalb ich immer noch mit Decken und Wärmflaschen mein Dasein friste.
Mein Kreislauf wird auch immer schlapper und heute Morgen hatte ich bereits 2 kg abgenommen.

Nun hoffe ich, dass ich mich morgen noch ausreichend erholen kann, um meine Arbeit am Montag wieder aufzunehmen - zumal ich an dem Tag auch noch zwei Arzttermine habe. Mal sehen, was mein Winter dazu sagt...

Sonntag, 26. Oktober 2008

2. Ludwigsburger Literaturfest

Heute war das 2. Ludwigsburger Literaturfest. Mein Mann musste "von Amts wegen" dort sein, die Buchhandlung an der Stadtkirche, bei der er angestellt ist, war auch mit einem Stand vertreten. Ich bin später hingefahren, schlicht zum Vergnügen (das er aber nach seinem Dienst auch hatte!).

Auf drei Lesebühnen wurde Programm geboten. Z.B. lasen Ralf Isau aus seinem neuen Buch "Der Mann, der nichts vergessen konnte" und Klaus Wanninger "Schwaben-Krimis", eine "Bibel für Schwoba" wurde, auszugsweise natürlich, vorgelesen (25 Jahre hatte der Pfarrer Rudolf Paul für die Übersetzung benötigt - toll war, wie bekannte Texte durch den Dialekt neu an Intensität gewinnen!) und vieles mehr.

Außerdem gab es einen Bücherflohmarkt, antiquariatische Bücher, Schreibwerkstätten (auch mit Kinderprojekten, sehr schön und inspirierend), ein Literaturcafé: Unter dem Motto "Wir kochen Kaffee - Sie schreiben Literatur" konnte man dort an einem Roman mitschreiben.

Sehr begeistert hat mich auch eine Lesung junger Autoren von "get shorties Lesebühne ". So viel Temperament, Tempo, Mimik, geistreiche, dichte Sprache, interessante Geschichten - klasse! Ich habe mir gleich zwei Hörbücher mitgenommen und liebäugle noch mit dem neuesten Buch "Lass mich an der Ecke raus".

An einem Stand einer Autorenvereinigung wurde ich gefragt, ob ich auch schreiben würde. Als ich bejahte, wurde ich eingeladen, bei ihrem Projekt mitzuwirken: Autor/innen veröffentlichen, indem sie für jede Seite in einem Buch bezahlen - und am Ende bekommt man je nach Betrag entsprechende Anzahl an fertigen Büchern. Mir wurde z.B. vorgerechnet: "Wenn Sie 300€ bezahlen, dann bekommen Sie dafür 30 Bücher." - Mhm. ??
Könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich fühlte, als ich dem Herrn sagen konnte, dass es bereits einige Anthologien und ein eigenes Buch von mir gibt, für das ich überhaupt gar nichts bezahlt habe? Das war ein echt tolles Gefühl, kann ich euch sagen.

Freitag, 3. Oktober 2008

viel zu tun

In den letzten Tagen hatte ich viel zu tun, habe an eigentlich freien Tagen gearbeitet und an anderen auch Überstunden gemacht.
Mir macht die Arbeit immer noch Spaß. Aber wenn die Arbeitszeit dann kaum ein Ende zu nehmen scheint und immer noch etwas liegen bleibt, wenn man nach Hause geht - dann ist das nicht lustig.
Allerdings war ich hauptsächlich mit administrativen Verwaltungsaufgaben beschäftigt. Die man zumindest teilweise auch liegen lassen konnte.

So war ich heute sehr froh, dass es endlich mal wieder ruhiger zuging und ich richtig Zeit hatte für meine Arbeit, für die Bewohner.

Aber diese Arbeitsbelastung derzeit ist auch mit ein Grund, warum ich hier sehr wenig präsent bin. Mir fehlt einfach die Zeit.

Dienstag, 26. August 2008

zurück

Zurück aus dem Urlaub - muss ich mich nun erst mal erholen.
Zwei Wochen Verwandtschafts- und Freundesbesuche in vier verschiedenen Orten, dabei knapp 1400 km zurücklegen mit dem Auto - das ist ja einerseits ganz schön, aber eben auch anstrengend. Viel Reden und Zuhören, viel Essen und Trinken - insgesamt also viel zu verdauen in jeglicher Hinsicht.
Ich bin froh, dass ich nun die restliche Woche noch Urlaub habe und nicht sofort wieder ran muss. So komme ich hoffentlich noch ein wenig dazu, die Seele baumeln zu lassen. Das kam in den letzten Tagen nämlich meist zu kurz.

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