Sonntag, 14. Juni 2009

einen Daumen kürzer

Nein, soo schlimm ist es nicht.
Aber ich habe mir eben beim Gemüseschneiden ein - zarte Gemüter bitte beim nächsten Absatz weiterlesen - ca. 6 x 10 x 2 mm großes/dickes Stück von meiner Daumenkuppe abgesäbelt.

Ich hab einen ganz tollen Gemüsehobel, sauscharf und eigentlich mit einem Gemüsehalter zu betreiben, damit man nicht die Finger mit im Salat hat. Aber irgendwie komme ich mit dem Teil (Gemüsehalter) nicht zurecht, das Gemüse sitzt da nie fest und so habe ich bisher immer drauf verzichtet. Bis heute ging es auch gut und ich hab das Teil schon lange.
Heute war ich wohl unkonzentriert, unvorsichtig oder auch leichtsinnig geworden. Keine Ahnung. Jedenfalls war heute statt der Zucchini der rechte Daumen angeschnitten.

"Witzig" ist ja immer, dass es zuerst nur einen kurzen, sehr scharfen Schmerz gibt. Es blutet nicht - aber man kann quasi drauf warten bei so einer Größe, dass es dann bald anfängt.
Daumen ist besonders doof - den braucht man ja ständig.

Inzwischen hab ich das fünfte Pflaster drauf und diesmal eins, das wirklich dicht ist - wasserdicht. Und also auch Blutdicht von der anderen Seite.
Und ich hoffe, dass es nun endlich aufhört zu bluten und ich wieder was tun kann.
Immerhin: Mit dem Pflaster geht sogar das Tippen fast wie gewohnt.

Dienstag, 5. Mai 2009

Erdbeben

Heute Nacht bin ich irgendwann aufgewacht (auf die Uhr geguckt habe ich nicht), weil ich das Gefühl hatte, jemand rüttelt mich oder wackelt an mir. Kurz habe ich an ein Erdbeben gedacht. Mich dann aber für "verrückt" erklärt, sowas zu denken.
Dann, auf dem Weg zur Arbeit heute früh, hörte ich im Radio, dass es heute Nacht gegen halb vier tatsächlich ein Erdbeben in Südbaden gegeben hatte, das bis in den Norden Württembergs zu spüren war.
Also hatte ich mich doch nicht getäuscht.
Schon erstaunlich, was man im Halbschlaf und Unterbewußtsein so wahr nimmt.
Obwohl es wirklich kein starkes Rütteln hier war, nur sehr kurz.
Dort unten in der Nähe von Lörrach muss es wesentlich heftiger gewesen sein.

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern

Fast ein bißchen spät, aber noch nicht ganz: Frohe Ostern allen Leserinnen und Lesern!
Das Wetter war heute ja dazu angetan, sich einen wirklich schönen Tag zu machen. Konntet ihr es genießen?
Ich habe ausgenutzt, dass ich gestern kurzfristig erfahren habe, heute frei nehmen zu können.
War am Vormittag im Gottesdienst, hatte einen geruhsamen Mittag und am Nachmittag saß ich in der Sonne auf dem Balkon mit einem spannenden Buch ("Die siebte Geißel" von Ann Benson).
Am Abend ein leichtes Vesper aus Käse, Rotwein, Brot mit Antipasti. Und danach ein Film auf DVD: "Hours" mit Nicole Kidman, Meryl Streep und Julianne Moore.
Und jetzt: Schlafen. :)

Einen schönen Ostermontag für euch.

Samstag, 21. März 2009

Welttag der Poesie

Heute ist der 9. Welttag der Poesie. Im Jahr 2000 wurde er von der Unesco ins Leben gerufen, um auf den Stellenwert der Poesie in unserer Gesellschaft hinzuweisen.

Verschiedene Beiträge zum heutigen Tag finden sich z.B. auf den Seiten von onlinekunst.de.

Ob sich einige finden, die hier in den Kommentaren mit persönlichen Beiträgen am Welttag der Poesie teilnehmen möchten?

Sonntag, 1. März 2009

Die Kardinälin - Barbara Goldstein

Ein dickes Buch aus der Bücherei, das ich grad verschlinge. 874 Seiten "zwischen Alchemie und Apokalypse", die Lebensgeschichte der Catarina de Medici im Florenz des 15. Jahrhunderts.
Intrige, Machtmißbrauch, Liebe, Seelenqual und Hingabe, religiöser Fanatismus, Suche nach Wahrheit und neuem Land, Ehre und Vertrauen, Lüge und Bosheit und den Zusammenhalt von Familien und Dynastien, Philosophe, Theologie und "ernsthafte" Wissenschaften... Viele, schwere, gehaltvolle Schlagworte fallen mir ein zum Inhalt.
Selten habe ich ein so dickes Buch gelesen, dass über die Seiten hinweg andauernd und immer wieder neu zu fesseln vermag. Und obwohl ich irgendwann am Anfang mal zum Schluß geblättert und habe und weiß, wie es auf den letzten Seiten ausgeht: Ich muss noch wissen, was dazwischen geschieht. Das spricht, für mich, für dieses Buch.

Momentan bin ich bei 386, habe also noch einiges vor mir. Manchmal ist es, obwohl es auch sprachlich sehr gut geschrieben ist, schwer zu lesen. Das liegt aber daran, dass oftmals lateinische, griechische, spanische oder französische worte und sätze eingestreut sind - oft erklären sie sich aus dem zusammenhang, aber nicht immer. Ein Glossar gibt es nicht, bzw. nur für die erscheinenden historischen Figuren.
Wenn man Seneca, Platon, Thomas von Aquin und andere Gelehrte früherer Zeiten kennt, ist es hilfreich. Dies Wissen ist aber keine Voraussetzung das Buch zu lesen, wenn es stellenweise auch beim Verstehen hilft.

Wie gesagt: Ich verschlinge es gerade und es hält mich manches Mal vom Schlafen ab.
Ich kann es aber trotzdem - oder gerade deshalb - wirklich empfehlen für jene, die historische Romane zu schätzen wissen.

Mein Buch


Einmal nur den Himmel berühren

nähere Infos, Bestellungen bitte per Mail an claire punkt delalune ät arcor punkt de

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